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Vogelnest

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Andreas Sporn | Weihnachten 2023

das Vogelnest auf der SCULTPOURA

Das überdimensionale Vogelnest - nahe der Autobahn bei Ehningen - ist die größte, vermutlich die bekannteste und wohl auch die beliebteste Skulptur am Skulpturenradweg SCULPTOURA und mittlerweile zum Symbol für den Landkreis Böblingen geworden. 2014 war das erste Vogelnest als erste Skulptur von dem Künstler Mathias Schweikle auf der SCULPTOURA aufgebaut worden. Mit dem Standort nahe der Autobahn wird es täglich von zahllosen Menschen gesehen und wird insbesondere an Weihnachten und Ostern mit immer neuen Aktionen zum Blickfang. 

Einmalig, besonders und ein tolles Motiv, das Groß und Klein begeistert. 

WEIHNACHTSWÜNSCHE ALS ORIGAMI-BRIEF 

Am Wochenende beginnt die Adventszeit und das wird man traditionell auch in der Freiluftgalerie SCULPTOURA merken. Im überdimensionalen Vogelnest bei Ehningen wird sich in diesem Jahr eine sehr besondere „Brieftaube“ finden, eine Origami-Taube aus einem Wunschzettel-Brief gefaltet. Mathias Schweikle, der Ideengeber hinter den regelmäßigen Kunstinstallationen am und im Nest, hat dazu eine Geschichte parat. Der Tenor: Man hat viele Wünsche, aber wenn alle sich so zu- und miteinander verhalten, dass es allen gut geht, dann bleiben eigentlich keine Wünsche mehr offen. So soll die aus einem Wunschzettel gefaltete Taube ein Symbol des mitmenschlichen Friedens sein und daran erinnern, dass es schön ist, wenn es einem gut geht, aber dass es einem nur dann richtig gut geht, wenn man die anderen dabei nicht vergisst. Die ganze Geschichte kann unten nachgelesen werden.

EIN WUNSCHZETTEL

„Schreib Deine Wünsche auf, dann können wir sie dem Weihnachtsmann schicken“, sagt die Mutter zum kleinen Jona.
Der ist gerne draußen in der Natur und macht sich - wie so oft - mit seinem Skateboard auf den Weg zur Autobahnbrücke, seinem Lieblingsplatz. Dort angekommen hält er an und schaut auf die Straße unter sich und kommt ins Grübeln. Es gibt ja so viele Fragen! Warum hupen die Autos, blenden auf, fahren so dicht aufeinander? Warum haben es die Menschen denn so eilig? Wollen sie schnell zuhause sein? Oder müssen sie so schnell und viel arbeiten, weil alles so teuer geworden ist? Warum ist Krieg und was ist das überhaupt?

Wenn Jona groß ist, will er auch ein schnelles Auto haben. Aber es muss ein E-Auto sein. Denn schließlich ist das besser für die Umwelt. „Soll ich das auf meinen Wunschzettel schreiben?“, fragt er sich. Wer ist der Weihnachtsmann überhaupt und warum wird er meine Wünsche erfüllen? Oder soll ich mir wünschen, dass es keinen Krieg mehr auf der Welt gibt? All das und noch viel mehr schreibt er auf. 

Als ihm das Papier fast ausgegangen ist, überlegt er: „Wenn wir Menschen uns alle vertragen und jeder möchte, dass es dem anderen auch gut geht, dann gehen doch schon fast all meine Wünsche in Erfüllung und ich brauche sie gar nicht mehr aufzuschreiben.“ Er faltet also aus seinem Wunschzettel eine Brieftaube, wie seine Mama ihm das mal gezeigt hat und lässt sie im Fahrtwind eines vorbeirauschenden Lastwagens fliegen. Er sieht ihr nach, wie sie in einem großen Nest landet. Als Erinnerung daran, dass es zwar wichtig ist, dass es einem selbst gut geht. Doch dass es einem nur richtig gut gehen wird, wenn man die anderen nicht dabei vergisst. 
 Idee: Mathias Schweikle | Autor: Andreas Bombel

Falte auch Du Deinen eigene Origami-Vogel und lass Deine Wünsche fliegen!

Impressionen der letzten Jahre

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